Trotz der engen Bindung der Vereinigung an einen katholischen Mönchsordensteht die Aufnahme allen Christen, die in einemLand deutscher Sprache leben, offen.
Vom politischen Standpunkt sind wir unabhängig von allenpolitischen Parteien. Wir setzen von unseren Mitgliedern jedoch voraus, dass sie ein vereintes Europa im Sinne der "UNIVERSITAS CHRISTIANA"Karl V. befürworten. So werden Anhänger einer materialistischen Weltanschauung bei uns keine Heimstatt finden.
Herren, und auch in weiterer Folge Damen, die die Aufnahme anstreben, bedürfen zweier "Caballeros de Yuste" oder "Damas" als Bürgen. Über die Aufnahme entscheidet das Kapitel der "Provincia Austriaca". Wenn der Anwärter das Dekret aus Spanien erhält, das ihm den Titel eines "Caballeros del Monasterio de Yuste" zuerkennt und feierlich investiert ist, ist er berechtigt, bei feierlichen Anlässen das Halskreuz der Ritterschaft zu tragen. Zum Straßenanzug wird das Abzeichen unserer spanischen Vereinigung getragen. Diese zeigt den Kaiseradler mit einem roten "Y" (für Yuste) auf dem Brustschild, das ganze umgeben von der Collane des Ordensvom Goldenen Vlies. Unsere Vereinigung ist die einzige, die berechtigt ist, das Goldene Vlies in ihrem Abzeichen zu tragen. In Spanien ist der Abgeordnete zum Europäischen Parlament Dr. Otto Habsburg Ehrenritter unserer Vereinigung.
Für uns sind der Kaiseradler und das Goldene Vlies nicht Ausdruck einer monarchistischen Gesinnung, sondern Symbole einer übernationalen europäischen Idee. Entsprechend der These von der "UNIVERSITAS CHRISTIANA", mit der Kaiser Karl V. das Auseinanderbrechen des Abendlandes in Nationalstaaten verhindern wollte, ruht die Weltanschauung der "Asociaciónde Caballeros de Yuste" auf einem vereinten Europa, der "UNIVERSITAS CHRISTIANA" von heute.
Eine Anleitung dazu hat die Erklärung von Subiaco der 24 europäischen Bischöfe (aus West- und Osteuropa) vom 28. September 1980 über „Die Verantwortung der Christen für das Europa von heute“ gegeben, in der sie die Verteidigung der Rechte der menschlichen Person als „den wichtigsten Beitrag, den Christen in Europa und der ganzen Welt leisten können“, herausstellen. Von Bedeutung sind auch die Erklärungen, die Papst Johannes Paul II. bei folgenden Anlässen gegeben hat:
• die Enzyklika "Egregiae virtutis" vom 31. Dezember 1980, in der die Hl. Cyrill und Method neben dem hl. Benedikt zu Patronen des Abendlandes erklärt werden
• die Ansprache an den "Kongreß über die gemeinsamen christlichen Wurzeln der europäischen Nationen" vom 6. November 1981
• die Ansprache an den Rat der Europäischen Bischofskonferenzen vom 5. Oktober 1982
• die Ansprache vom 9. November 1982 mit dem flammenden Appell: "Besinne dich auf dich selbst, sei du selbst, Europa!", ein Appell, den er am 20. Mai 1985 in Brüssel am Sitz der EWG und in der Enzyklika "Slavoruma postoli" vom 2. Juni 1985 wiederholt, in der er auch betont, dass „ein Vereintes Europa die christliche Religiosität braucht
Dazu erklärt auch der Kardinal-Erzbischof von Madrid - Alcalá Don Angel Suquia am 13. März 1986: "Unser Ideal kann nur sein, ein gemeinsames Europa auf dem Fundament des christlichen Humanismus zu errichten!"
Solcherart neu definiert und aktualisiert bleibt die alte "UNIVERSITAS CHRISTIANA" Karls V. für die Caballeros de Yuste richtungsweisend auch in der Zukunft.
Um näheres und vertiefendes (zum Beispiel: Aufnahmeverfahren, Ziele usw.) über unsere Ordensvereinigung der Caballeros von Yuste zu erfahren und eventuell dieser beizutreten, ersuchen wir Sie, nachstehende Angaben Ihre Person betreffend auszufüllen. Nach Erhalt der Anfrage werden wir uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.
Vielen Dank für Ihr Interesse und Bemühen.

